In einer Ansprache vor Funktionären des paraguayischen Rechnungshofes erzählte der US-Botschafter, dass die guten Sheriffs und Cowboys, die für die Gerechtigkeit im Wilden Westen kämpften, fast immer weiβe Hüte trugen, während die Banditen und Bankräuber sich dadurch auszeichneten, schwarze Hüte zu tragen.
Dann übergab US-Botschafter James Cason dem Leiter der Unterstützungseinheit des Rechnungshofes, einem Herrn, der den Namen Roy Rodgers trägt, einen weiβen Cowboyhut, um ihn für seinen entschlossenen Kampf für das Gute zu ehren. Jener Herr stellte sich dann stolz neben ein vorsorglich beschafftes Filmplakat mit dem Bild jenes Western-Helden, um sich von den Presseleuten fotografieren zu lassen. Dann belehrte er die Journalisten, dass der Cowboy stets einige Prinzipien befolgt habe, wie beispielsweise die Schwachen zu unterstützen, sein Leben für seine Prinzipien einzusetzen, zuhause alles zu essen, was auf den Tisch kam und sein Land und seine Fahne zu achten.
Der US-Botschafter betonte zu dem Übel der Korruption, welches der Rechnungshof mit Hilfe des Cowboys bekämpft: „Korruption und Straflosigkeit unterminieren und zerstören die Menschenrechte und die menschliche Freiheit. Sie verhindern den Zugang zur Gerechtigkeit, verscheuchen Kaufleute und Investoren und sind das wichtigste Hindernis für Wohlstand und gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Der Botschafter versicherte, dass sein Land auch in der Zukunft den Kampf gegen Korruption und den Kampf für volle Geltung des Rechtsstaates in Paraguay unterstützen werde.