Santos war mit einer ersten Bewertung des neuen Stand-by-Abkommens betraut, das zwischen Paraguay und dem IWF am 31. Mai 2006 unterschrieben wurde. Santos erklärte, dass es in den ersten drei Monaten dieses Jahres ein “notorisches Wachstum” gegeben habe, dessen Geschwindigkeit sich in den folgenden drei Monaten etwas gemäßigt habe.
Aber allgemein sei die Wirtschaft im Wachsen begriffen. Die Inflation der ersten drei Monate dieses Jahres sei unter Kontrolle gebracht worden, man sehe jetzt stabile Preise im Land, während gleichzeitig die Devisenreserven in die Höhe gingen.
Santos lobte besonders, dass die Ziele der Steuerpolitik von der paraguayischen Regierung eingehalten worden seien. “Die öffentlichen Finanzen sind doch sehr gefestigt worden, man kann daran denken, diese Haushaltsdisziplin auch im kommenden Jahr zu bewahren. Das Programm befindet sich jetzt innerhalb der vorgesehenen Trassierung, und es sieht dabei viel besser aus, als anfänglich vorhergesehen wurde.”
Als positiven Bestandteil seiner Bewertung nannte Santos auch die Aufwertung des Guaraní, der sich gegenüber der schwächelnden Leitwährung USD festigen konnte.