Die Gas Pipeline wird die vollkommene Integration des südlichen Teils Lateinamerikas in Gang setzen, und zugleich ihr Rückgrad sein, betonte gestern in Asunción Präsident Hugo Chávez.
In einer langen Rede, in Anwesenheit der Präsidenten von Paraguay, Bolivien und Uruguay sprach der venezuelische Präsident Hugo Chávez davon, dass die Zeit des „billigen Öls” vorbei sei, dass es an der Zeit sei, an eine einheitliche Lösung zur Versorgung der Energie in Lateinamerika zu denken. Venezuela ist der erste Energielieferant in Südamerika gefolgt von Bolivien.
Hugo Chavez erklärte er habe vor, zusammen mit Argentinien und Brasilien, ein Mega Projekt durchzuführen, ohne dabei die schwächeren Mitglieder, Paraguay und Uruguay im Stich zu lassen. Zurzeit sei dieses Projekt aber noch nicht mit den Vorhaben von Paraguay und Uruguay vereinbar, Gas aus Bolivien zu beziehen.
Das oberste Ziel sei in der Zukunft beide Projekte zusammenzuführen. Bei der Gelegenheit forderte er auch Chile und Peru auf an dem Projekt teilzunehmen, und somit die Energieversorgung für alle beteiligten Länder, blockweise zu organisieren.
Der Präsident aus Uruguay, Tabaré Vázquez entgegnete dem in einer Pressekonferenz, das Paraguay, Bolivien und sein Land eine technische Kommission bilden werden, um das Projekt der Gas-Pipeline für Paraguay und Uruguay eingehend zu studieren.
Dies würde mit dem Ziel durchgeführt werden die genauen Kosten, die Finanzierung, die Länge der Pipeline und den Zeitpunkt ab dem Paraguay Gas erhalten würde festzulegen. Für die Finanzierung der Pipeline liege ein Angebot der CAF mit Hauptsitz in Bolivien vor.
Auch Chávez sprach von einer eventuellen Finanzierung seitens der venezuelischen Bank Bandes.